
Klasse Buch mit guter Spannung - Ich muss gestehen, normalerweise lese ich kaum Romane. Aber durch die vorhandenen Kundenrezensionen hatte ich mich doch entschlossen, mir das Buch zuzulegen. Der Text ist relativ leicht verfasst und logisch aufgebaut, der Inhalt spannend. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen 5 Sternen geben - das waren gut investierte Euros.
es gibt eine sache die man an diesem buch kritisieren kann... - es ist einfach viel zu kurz! seid die mitte der welt von andreas steinhövelhabe ich kein buch mehr so schnell verschlungen, da ich es einfach nichtzur seite legen konnte. spannend geschrieben, ein wenig melancholischund einfach schön!
Ein wenig traurig, ein wenig romantisch, Schmetterlinge im Bauch.... - Am Tag, als der erste Mensch den Mond betritt, stirbt Paul, der Bruder von Jonas. Erst 17 Monate später wird Jonas selbst geboren. Jahre später, Jonas ist nun selbst 16 Jahre alt, exakt so alt wie sein Bruder, als er starb, findet Jonas auf dem Speicher in der Jacke seines Bruders einen Brief. Einen Brief, der zunächst Geheimnisse aufgibt. Und der Jonas fesselt und ihn dazu bringt, das Geheimnis seines verstorbenen Bruders zu erforschen.Schritt für Schritt, Seite für Seite erfährt nun der Leser, wie die letzten Wochen und Tage im Leben von Paul verlaufen sind. Welche Gefühle er durchlebte, als er seine große Liebe traf. Welche schrecklichen Vorfälle sich ereigneten und welche Konsequenzen sich daraus ergaben.Auch ich konnte einige Passagen feststellen, die mich an den Schatten des Windes erinnerten. Gewisse Ähnlichkeiten sind da schon gegeben.Man leidet, fühlt und träumt mit den Charakteren mit und insgeheim hofft man, dass die Geschichte gut ausgeht. Nun ja, das ist dann Ansichtssache, ich meine, das Ende lässt einiges offen (abgesehen von der Tatsache, dass Paul wirklich tot ist, daran gibts nichts zu rütteln....)Hakan Lindquist schreibt in einer Sprache, die nicht unbedingt an jene der großen Literaten erinnert, andererseits tut das dem Gesamtwerk recht gut, denn man kann es dadurch flüssig in einem durchlesen, ohne sich erschöpft erholen zu müssen. Berührend sind hier vor allem die Passagen, in denen Paul seiner Liebe zu...(nun, da möchte ich den Namen nicht verraten- selber lesen!) bewusst wird. Und dann die kurze Zeit des Glücklichseins voll auskosten darf.Auf jeden Fall ein Buch, das ich empfehlen kann. Ich musste das Buch in einem durchlesen und war danach dann doch sehr nachdenklich....
Erwartungen positiv enttäuscht - Unter dem Buch habe ich mir eigentlich etwas anderes vorgestellt. Zumindest hatte ich bei einem Gmünder-Buch etwas mehr Erotik erwartet. Die bleibt aber hier vollkommen aus, was aber nicht wirklich tragisch ist. Die Geschichte von der Aufdeckung des geheimen Lebens des verstorbenen Bruders ist wie ein Kriminalfall erzählt. Obwohl man schon ziemlich früh über den Ausgang Bescheid weiß, wird das Buch dennoch nicht langweilig. Gekonnt ist die Mischung aus krimihafter Vergangenheitsbewältigung und erinnerungsschwelgender Melancholie. Dadurch hat das Buch bei mir die volle Punktzahl erreicht, auch wenn meine Erwartungen in eine ganz andere Richtung gingen.
Zum weinen schön - Diese Geschichte ist herzerweichend. Es fängt langsam und dickflüssig an und ich hatte die Befürchtung, dass ich es kaum bis zur Mitte schaffen würde ... aber da war ich schon über die Mitte hinweg. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und überlegte mit Jonas (dem kleinen Hauptakteur des Buches) was passiert sein könnte. Es ist rührend, dass mir sogar jetzt noch da ich diesen Kommentar schreibe die Gänsehaut den Körper lang hochkriecht, und kommt ohne viel Action oder Konflikten aus. Am Ende konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Es war einfach traurig und schön. Ich kann dieses Buch unbedingt empfehlen.